Was ist LED?

LED Deckenstrahler

LED kommt aus dem englischen und bedeutet Light-Emitting Diode (Licht emittierende Diode). LED-Leuchtmittel sind elektrische Lampen, die zur Lichterzeugung Leuchtdioden (LEDs) einsetzen. 

Die Leuchtdiode oder kurz LED (englisch: light-emitting diode) ist ein Licht aussendendes elektronisches Halbleiter-Bauelement (Silizium-Chip) mit den elektrischen Eigenschaften einer Diode. Fließt durch sie ein elektrischer Strom in Durchlassrichtung, so strahlt sie Licht mit einer vom Halbleitermaterial und seiner Dotierung abhängigen Wellenlänge ab.

Dieses Licht kann im sichtbaren Wellenlängenbereich, aber auch im ultravioletten oder infraroten Wellenlängenbereich liegen.


Erster Einsatz in Leuchtanzeigen - später halten LED-Leuchtmittel Einzug im Alltag

Zunächst wurden Leuchtdioden wegen ihrer geringen Lichtausbeute nur für Leuchtanzeigen benutzt.

Seit Ende der 1990er Jahre wurde durch technologische Verbesserungen die Lichtausbeute immer größer und es folgten Anwendungen als LED-Leuchtmittel im Alltagsgebrauch.

Ab 2007 kamen LED-Lampen zum Einschrauben in die im Haushalt üblichen E27- und E14-Lampensockel auf den Markt, sogenannte LED-Retrofit (auch Retrofit-LED genannt). 

Seit 2010 sind LED-Lampen auch mit warm-weißem Licht verfügbar, die eine ähnliche Farbtemperatur (2700 bis 3000 K) aufweisen wie herkömmliche Glühlampen.

Den Nobelpreis für Physik erhielten 2014 Isamu Akasaki, Hiroshi Amano und Shuji Nakamura für «die Erfindung effizienter blauer Leuchtdioden, mit denen helle und energiesparende weiße Lichtquellen möglich wurden».

Weiterführende Links:
Artikel «Leuchtdiode» bei Wikipedia




« LED-Blog-Übersicht